925er Sterling und was daneben liegt
Die häufigste Punze bei Silberschmuck ist 925 - Sterlingsilber mit 92,5 % Feinsilber. Älterer Schmuck aus DDR-Produktion und osteuropäischen Werkstätten trägt oft 835. Beides kaufen wir an. Nicht angekauft wird versilberter Modeschmuck: Er trägt keine Feingehaltszahl, sondern gar keinen Stempel oder Kürzel wie „silver plated".
Ein rhodinierter 925er Ring sieht aus wie Weißgold - der Unterschied steht in der Punze. Umgekehrt gilt: Ein silbrig glänzendes Stück mit 585 oder 750 ist Gold, kein Silber, und deutlich wertvoller. Im Zweifel prüfen wir kostenlos.
Steine, Federn, Kettchen ohne Partner
Für den Materialwert zählt nur der Silberanteil. Steine und Perlen werden gewichtsmäßig abgezogen, ebenso Verschlussfedern aus Stahl und Kunststoffelemente. Zustand und Vollständigkeit sind dagegen ohne Belang: Ein einzelner Ohrring, eine gerissene Kette oder ein verbogener Armreif bringen exakt den Anteil, den sie wiegen. Reparieren lohnt sich vor dem Verkauf nicht.
Was 925er je Gramm bringt, wie die Punzen zugeordnet sind und wie der Kurs entsteht, steht auf Silber verkaufen zum Tageskurs. Eine unverbindliche Einschätzung liefert die kostenlose Wertermittlung per Foto.