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Glossar

Goldlegierungen

333er, 585er, 750er — was die Karatangaben bedeuten und wie sich verschiedene Legierungen unterscheiden.

Reines Gold (999er, 24 Karat) ist als Schmuck zu weich — es würde verbiegen und sich abnutzen. Deshalb wird Gold fast immer mit anderen Metallen legiert: Kupfer, Silber, Palladium oder Zink. Die Beimischung bestimmt Härte, Farbe und Preis.

Was die Zahlen bedeuten

Die deutsche Punzierung gibt den Feingehalt in Tausendstel an — also den Anteil reinen Goldes pro 1000 Teile Legierung:

PunzeKaratFeingoldanteilTypische Verwendung
3338 K33,3 %Günstiger Massmarkt-Schmuck
3759 K37,5 %UK-Standard, viel Importschmuck
58514 K58,5 %Deutscher Standard für Trauringe
75018 K75,0 %Hochwertiger Schmuck, Markennamen
91622 K91,6 %Krügerrand, asiatisches Anlagegold
99924 K99,9 %Feingold-Barren, Bullion-Münzen

Wie sich die Farbe ergibt

  • Gelbgold — Standardfarbe, entsteht durch Kupfer + Silber.
  • Weißgold — Beimischung Nickel oder (besser) Palladium. Wird oft rhodiniert für extra Glanz.
  • Roségold — höherer Kupferanteil ergibt warmen, rötlichen Ton.

Beim Ankauf zählt nur der Feingoldgehalt × Gewicht × Tageskurs — die Farbe beeinflusst den Materialwert nicht.

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